Kurzmitteilung

Umbaumaßnahmen

Wer regelmäßig mitliest, wird es vielleicht schon bemerkt haben: Das Blog verändert sich. Während ich anfangs vor allem über das Schreiben gebloggt habe, schreibe ich jetzt vermehrt über Themen, die im weitesten Sinne mit Kriminalität, Verbrechen und Strafe zu tun haben. Ob nun in der Realität oder in Büchern. Ich glaube, dass das auf lange Sicht spannender ist, als das gefühlt tausendeinhundertundelfte Schreibblog – auch wenn sich mein Vorsatz, gute Bücher zu schreiben, nicht geändert hat.

Deshalb wird es auch weiterhin eine Kategorie mit Berichten über den Schreibprozess geben, in denen ich über meine Arbeit reflektiere. Außerdem will ich in Zukunft aber auch über den Buchmarkt berichten, also über alles, was passiert, wenn ein Manuskript fertig wird.

Passend zu den geänderten Themen habe ich schon angefangen, die Kategorien zu ändern, bzw. neue einzuführen. Das Schwerste war, aussagekräftige Überschriften zu finden, die nicht langweilig wirken. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass das gelungen ist. Und an den wenigen Stellen, wo vielleicht Unsicherheit aufkommt, verrät ein Mouse-over, was sich dahinter verbirgt.

Bei den allgemeinen Themen plane ich langfristig noch mindestens zwei weitere Unterkategorien: „Das Revier,“ in dem es um Frankfurt und Umgebung gehen soll (immerhin spielen meine Bücher da) und „Forensik“, wo ich mich mit Fachthemen und Ermittlungsmethoden beschäftigen will. Bei meinen Recherchen stoße ich immer wieder auf Informationen, die für mein aktuelles Projekt aber leider gar keine Rolle spielen, aber so interessant sind, dass es mir in der Seele weh tut, sie nicht verwenden zu können.
Eventuell werde ich diese Kategorie auch noch umtaufen. Allgemein ist so … allgemein eben. Nichtssagend. Könnte alles heißen und nichts. Leider fehlt mir noch eine zündende Idee, für eine bessere Lösung. Für Vorschläge bin ich daher gerne offen.

Nun hoffe ich natürlich, dass nicht nur ich es für einen guten Plan halte, künftig mehr über Polizei und Polizeiarbeit, aber auch über spannende Krimis und Thriller zu berichten.

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Lovelybooks öffnet sich für Selfpublisher

Beinahe lautlos hat sich bei Lovelybooks eine kleine Revolution ereignet: Man kann sich dort jetzt auch ohne eigenständige Verlagsveröffentlichung als Autor registrieren:

Seit heute trage ich den Status als Selfpublisher bei Lovelybooks. Gekennzeichnet wird dies durch ein kleines Buch-Symbol im Profilbild. Warum dies eine Meldung wert ist? Dieses kleine Symbol erkennt die Leistung der Selfpublisher als Autoren an. Lovelybooks ist mit diesem Schritt in die richtige Richtung gegangen. Schon lange kämpfen Selfpublisher gegen das Vorurteil an, im Vergleich […]

über Kleines Symbol mit großer Wirkung? — Bianca Fuchs

Ausgelesen: Märchen mit Zündhölzern

„Märchen mit Zündhölzern“ von Volker Kutscher handelt von der obdachlosen Hannah, die im bitterkalten Winter 1931 Zündhölzer verkauft, um sich und ihren Vater über Wasser zu halten. Am Silvesterabend ergreift sie radikale Maßnahmen, um ihr Leben zu ändern.
Die Parallelen zu „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Hans Christian Andersen sind unschwer zu erkennen. Gleichzeitig will Kutscher es auch als Hommage an Erich Kästner verstanden wissen.

In jedem Fall ist es eine sehr eigenständige Geschichte, die ein Schlaglicht auf die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in der Weimarer Republik wirft. Kutscher schreibt im Präsenz und ohne Pathos, was diese Geschiche noch eindringlicher macht.

Märchen mit Zündhölzern ist derzeit als kostenloses eBook u. a. bei Hugendubel und Thalia erhältlich.


Volker Kutscher, Märchen mit Zündhölzern, Kiepenheuer & Witsch eBook, 18 Seiten, ISBN (eBook) 978-462-31635 -3

Mord verjährt nicht

Im letzten Beitrag hatte ich schon davon erzählt, dass mir eine Kurzgeschichte im Hirn herumspukt, für die ich eigentlich keine Zeit habe. Nun, offenbar will das Universum, mein Karma oder was auch immer, dass ich diese Geschichte schreibe, denn seit ein paar Tagen habe ich eine extrem fiese Erkältung mit allem, was dazu gehört. Ohne in die Einzelheiten zu gehen: So richtig konzentrieren kann ich mich damit nicht. Jedenfalls nicht genug, um die notwendigen Arbeiten an „Bodenfund“ (oder wie auch immer der erste Roman am Ende heißen wird) abzuschließen.

Aber um schlecht zu schreiben, reicht es gerade noch. Und wenn man sich etwas schlecht geschriebenes zum Ziel setzt, schreibt es sich sehr ungeniert. Also schreibe ich jetzt am Entwurf einer Kurzgeschichte, die in Friedensbachs Kindheit spielt und die ganz gut erklärt, warum er kein Blut sehen kann. Kein klassischer Krimi, aber ich hoffe, dass sie nicht nur als Hintergrundstory etwas taugt.

April Challenge (Tag 11): Montagsmotivation

Achtung, jetzt folgt ein Geständnis, mit dem ich mich als absoluter gesellschaftlicher Außenseiter oute. Hoffentlich mögt ihr mich danach noch. Aber es ist so: Ich mag Montage.
Nicht, dass etwas gegen Wochenenden einzuwenden wäre. Auch nicht gegen langes Ausschlafen, Treffen mit Freunden, Familie, Ausflüge usw. Trotzdem freue ich mich schon Samstagmorgens auf den nächsten Montag und darauf, dass alle wieder aus dem Haus sind. Dann beginnt nämlich meine Zeit. Die Zeit, in der ich in meine Welt und zu meinen Geschöpfen zurückkehre und endlich wieder in Ruhe denken und schreiben kann.

April Challenge: Selfie

Ja nun. Das hab ich jetzt davon, bei der #aprilcampwritingchallenge mitzumachen. Diesmal lautete die Aufgabe schlicht: „Selfie“.
Aber es hat schon seine Gründe, dass ich meist die Frau hinter der Kamera bin und deshalb nur auf sehr wenigen Fotos auftauche. Und Selfies finde ich ganz besonders grausam.

Aber wat mutt, dat mutt und mich hat ja auch keiner zum Mitmachen gezwungen. Also bitte sehr:Selfie

Soooooo schlimm ist das Bild auch gar nicht geworden, obwohl ich gerade zwei Stecknadeln im Mund hatte. Die hängen insoweit mit dem Writing Camp zusammen, als dass ich für eine Veranstaltung Ende April noch dringend ein paar Klamotten für meine Kinder fertig nähen muss und unter anderem deshalb keine Zeit habe, am Camp teilzunehmen.

Eine Leiche weniger

Beim Überarbeiten ist mir klar geworden, dass ich eine der Nebenhandlungen rausschmeißen muss, weil sie von der Haupthandlung ablenkt und nichts Neues über die Protagonisten verrät. Damit fällt zwar eine Leiche weg, aber ich glaube ohnehin nicht, dass sich die Spannung oder gar die Qualität eines Krimis an der Zahl der darin vorkommenden Toten festmachen lässt.

Voll im Trend

Auf Twitter kursierte gerade die Meldung, dass die Hugendubel-Zentraleinkäuferin auf der Verlegerkonferenz gesagt habe, der Trend gehe zu weniger Blut im Krimi. Damit liegen meine Who-dunnits voll im Trend. Bisher bringe ich es in zwei Krimis gerade mal auf drei Leichen.
Die Geschichten leben von den Charakteren und der Frage nach Täter und Motiv. Nicht von der Menge an Blut, die zwischen den Seiten vergossen wird.

Mord in Serie

Habe gerade in knapp zwei Stunden den Plot für einen neuen Krimi mit meinen Frankfurter Kommissaren ausgearbeitet. Wie ich schon bei diesem Beitrag vor ein paar Tagen angedeutet habe, wird es dieses Mal nicht bei einem Mord bleiben.

Wenn das Überarbeiten doch genauso leicht von der Hand ginge.